Angststörungen & Panikattacken

Angststörungen und Panikattacken

Immer mehr Menschen leiden unter Angststörungen und an Panikattacken. Häufig geht es um das subjektiv empfundene Unvermögen, eine bestimmte Situation zu meistern (Angst vor Prüfungen, dem Fliegen, dem Aufzug, dem Tunnel) oder Angst vor Krankheiten, Krebs etc. Eines haben Ängste gemeinsam: Die Vorstellung, die Kontrolle über sich selbst zu verlieren, wenn die gefürchtete Situation eintritt – Angst, die jeweilige Situation „nicht im Griff“ zu haben, zu „versagen“, „Achterbahn zu fahren“ oder die absolute Angst, dass überhaupt diese Situation eintreten könnte, die als unbeherrschbar – unvorstellbar schlimm empfunden wird (Angst vor Krankheiten wie z.B. Krebs oder vor dem Tod). Dieser Mensch beginnt, sich eine Vorgehensweise für die gefürchtete Situation zu überlegen – in Gedanken eine Strategie auszumalen, um sie beim nächsten Eintritt sicher zu überstehen. Doch dann verläuft sie nicht exakt so, wie sie vorher in Gedanken ausgemalt und durchgeplant wurde. Die Folge ist Verunsicherung, Angst oder gar Panik, welche jeweils unterschiedlich intensiv erlebt wird. Dieses Erleben vergrößert das Empfinden der eigenen Unsicherheit – und – des eigenen Unvermögens, „so wie alle anderen Menschen“ im Leben zu stehen. Er zieht sich immer mehr von Menschen zurück, um sein Unvermögen zu verbergen. Die Spirale der sich vergrößernden und bestätigenden Angst beginnt – mit der Folge, die nächste Situation dieser Art besser kontrollieren zu wollen – mit einem noch genaueren Plan. Die Umsetzung muss scheitern, da immer unvorhersehbare Dinge eintreten werden. Allmählich entsteht die allseits bekannte „Angst vor der Angst“.

Für bestimmte Situationen lässt sich eine scheinbar eine Lösung finden: Für die Angst, sich im Straßenverkehr zu verirren gibt es die Lösung des elektronischen Navigationssystems. Hier wird die Kontrolle an die Elektronik abgegeben – wenn diese fehlt, kann nicht mehr Auto gefahren werden – die Angst schränkt ein.

Der ängstliche Mensch wünsch sich ein „Navi“ für die jeweils gefürchtete Lebenssituation.

Er beginnt damit, Ratgeber zu lesen, da doch der Ratgebende die Lösung zu haben scheint, sonst hätte er nicht den Ratgeber geschrieben.

Einmal erlebte ich: „Herr Stapper, ich habe nun schon alle Ratgeber zu meinem Thema gelesen, sämtliche Bücher bearbeitet, aber mein Problem nicht lösen können. Nun komme ich zu Ihnen, da ich von Ihnen hörte. Können sie mir sagen, wie die Lösung ist?“ Ich entgegnete ihr: „Wie kann ich wissen, was die Lösung für Ihr Problem ist? Die Lösung für ihr Problem steht in keinem Ratgeber, nicht in allen Büchern der Welt – sie steht in ihnen selbst! Wenn sie bisher im Außen gesucht haben und nicht fündig geworden sind, lade ich sie ein, mit ihnen gemeinsam in ihrem Inneren zu suchen. Meine Arbeit mit ihnen besteht darin, dass sie die Lösung für ihr Problem selbst erkennen lernen.“ Wir machten uns auf die Suche – ich begleitete sie ein Stück auf ihrem Lebensweg – und die Patientin fand ihre Lösung.

Ich bin der Überzeugung, dass ein Therapeut dem Hilfesuchenden nie sagen sollte, was er tun und lassen sollte, wie er sich zu verhalten habe – am schlimmsten noch, weil es ihm – dem Therapeuthen selbst – auch schon geholfen habe! Das Ergebnis kann nur in der Enttäuschung des Patienten enden, der sich am Ende noch unfähiger fühlt, sein eigenes Problem zu lösen. Er macht sich auf die Suche nach immer neuen „Gurus“ mit immer neuen Lösungsangeboten. Kein Guru der Welt hat meine Lösung, ich muss mich selbst auf die Suche begeben – auf den Weg in mein Inneres, mich selbst kennen lernen.

Einmal kam eine Frau zu mir, weil sie sich nach vielen Jahren einer für sie zermürbenden Ehe von ihrem Mann trennen wollte. Nach ihrem Werdegang befragt erzählte sie mir, ich sei nun der vierte Therapeut in dieser Sache. Ich fragte – wie es käme, dass ich nun schon der vierte Therapeut sei, ohne dass ihr Problem gelöst sei. „Herr Stapper, es ist verrückt, aber – ich habe jedes Mal viele Stunden an dem Thema gearbeitet (insgesamt jahrelang!), dann kam die Stunde, in welcher jede Therapeutin mir sagte: jetzt ist der richtige Zeitpunkt sich von ihrem Mann zu trennen – aber anstatt mich von meinem Mann zu trennen, trennte ich mich von der Therapeutin.“ Ich erklärte ihr, dass ich mich da nicht einreihen wolle und fing an, ihr genau diesen „Guru-Mechanismus“ darzustellen! Sie erkannte, dass sie sich bisher immer jemanden gesucht hatte, der ihr sagte, was sie tun solle. Nach einigen Treffen bekam ich von Ihr eine Mail aus einer anderen Stadt, dass sie endlich eine eigene Entscheidung getroffen habe …

Meine Arbeit besteht darin, mich in Ihr System einzuarbeiten, es zu verstehen und Ihnen bewusst zu machen. Meine spezielle Art des Befragens und Analysierens lässt Sie sich selbst erkennen. Es geht darum, eine tatsächliche Bewusstheit über sich selbst zu erlangen – Ihre eigene Bewusstheit. Diese Bewusstheit lässt Sie tatsächlich verstehen und begreifen, wie Sie „ticken“, nach welchem Muster Sie grundsätzlich agieren und reagieren. Je klarer die Bewusstheit im Laufe der Zeit entsteht, verschwindet die Angst sozusagen als Nebenwirkung.

Dieses Muster nach dem jeder Mensch „tickt“ entspricht einem Stoff in der Natur, den wir als Mensch repräsentieren – wir Homöopathen nennen diesen Stoff, der zur Arznei dynamisiert wird, Konstitutionsmittel. Meine Aufgabe besteht in der homöopathische Therapie darin, Ihr Konstitutionsmittel zu bestimmen und Ihnen für den Zeitraum meiner Begleitung in der individuell zu bestimmenden Dosierung zu verordnen.

Ich sehe das homöopathische Arzneimittel für den Patienten als die „Gute Freundin / den Guten Freund“, auf die / den man jederzeit zurückgreifen kann. Nun werden einige einwenden: dass ist dann doch das Gleiche wie die Einnahme eines chemischen Psychopharmakons – die Menschen hingen an der Pille – so oder so.

Nein, es nicht dasselbe!

Ein Psychopharmakon ist eine chemische Droge,

  • die benebelt! Benebelt kann keine Bewusstheit aufgebaut werden! So kann auch kein Heilungsprozess entstehen,
  • von der man im Laufe der Jahre eine zunehmende Dosierung benötigt, um denselben Benebelungseffekt zu erzielen! Diese Benebelung wird von den schulmedizinisch agierenden Therapeuten als Lösung des Problems betrachtet,
  • die abhängig macht,
  • die letztlich immer als Dauerarznei eingesetzt wird, denn oft hören Patienten von Ärzten: „wenn Sie diese Arznei absetzen und dann in eine Depression fallen, holt sie niemand mehr da raus“. Damit wird die Angst der Patienten vor Rückfällen sehr verstärkt.

ein Homöopathikum ist eine Arznei die

  • immateriell ist und auf den immateriellen Geist einwirkt
  • nicht süchtig macht, da im Laufe der Behandlung die Dosierung und die Häufigkeit der Einnahme vermindert und am Ende nach einen überschaubaren Zeitpunkt ganz abgesetzt wird. Die Einnahme wird fast immer automatisch vom Patienten vergessen, da das Problem, für das sie eingenommen wurde, verschwunden ist.
  • dem Betreffenden eine klarere Bwusstheit seiner selbst verschafft und so zu seiner Stabilisierung und letztlich Heilung beiträgt.

Das Ziel in meiner Praxis besteht darin, Sie so schnell wie möglich gesund zu entlassen! Ich habe mit noch keinem Patienten 100 oder gar noch mehr Stunden an einem Problem herumgedoktort. Daher gibt es in meiner Praxis keinen Aufnahmestopp wegen Überfüllung – die gesund entlassenen Patienten machen bald Platz für die Nächsten.